Salam Deutschland - mit Chai' Sabs

Zwischen Journalismus und ungehörten Stimmen - Nermin Ismail

March 06, 2021 Chai' Sabs Season 1 Episode 17
Salam Deutschland - mit Chai' Sabs
Zwischen Journalismus und ungehörten Stimmen - Nermin Ismail
Chapters
1:30
Chai Talk
3:34
Was ist Journalismus?
10:15
Das Ideal der Objektivität
16:29
Mitgestalten und repräsentieren
20:04
Die einzige mit Kopftuch
27:22
Die eigenen Werte ablegen?
32:04
Etappen einer Flucht
38:24
Ein Moment, der nicht zu vergessen ist.
45:53
Was nicht erzählt wird, existiert nicht.
51:23
Abschlussbotschaft: Steh zu dir selbst.
Salam Deutschland - mit Chai' Sabs
Zwischen Journalismus und ungehörten Stimmen - Nermin Ismail
Mar 06, 2021 Season 1 Episode 17
Chai' Sabs

Salam Deutschland,

bzw. Salam Österreich! Wir sprechen mit der gebürtigen Wienerin Nermin Ismail über Ihren Werdegang als Journalistin, die Wichtigkeit dessen, eigene Werte niemals abzulegen, anderen eine Stimme zu geben sowie über intensive Eindrücke verschiedenster Fluchterfahrungen, die sie in ihrem Buch "Etappen einer Flucht - Tagebuch einer Dolmetscherin" für die Geschichte festgehalten hat. Ein Thema, das in der heutigen Corona-Krise fast vollständig in den Hintergrund gerückt ist.

Das Buch verlosen wir übrigens an DICH! Du musst dafür lediglich unseren Newsletter auf salamdeutschland.de abonnieren!

00:01:30 - Chai Talk
00:03:34 - Was ist Journalismus?
00:10:15 - Das Ideal der Objektivität
00:16:29 - Mitgestalten und repräsentieren
00:20:04 - Die Einzige mit Kopftuch
00:27:22 - Die eigenen Werte ablegen?
00:32:04 - Etappen einer Flucht
00:38:24 - Ein Moment, der nicht zu vergessen ist.
00:45:53 - Was nicht erzählt wird, existiert nicht.
00:51:23 - Abschlussbotschaft: Steh zu dir selbst.

Buchempfehlung: https://amzn.to/38MER6N

Islam, Salam, Muslim, Deutschland, Kontrovers, Frieden, Religion, Chai, Chai Sabs, Muslima, Moslem, Podcast, Deutsch, Religion, Deutscher Podcast Islam, Journalismus, investigativ,  Kritik, Schreiben, Zeitung, Artikel, Nachrichten, News, Österreich, objektiv, Kritisch, Flucht, Flüchtling, Ausländer, Migrant, Migration, Buch, Autor, Autorin

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Show Notes Transcript Chapter Markers

Salam Deutschland,

bzw. Salam Österreich! Wir sprechen mit der gebürtigen Wienerin Nermin Ismail über Ihren Werdegang als Journalistin, die Wichtigkeit dessen, eigene Werte niemals abzulegen, anderen eine Stimme zu geben sowie über intensive Eindrücke verschiedenster Fluchterfahrungen, die sie in ihrem Buch "Etappen einer Flucht - Tagebuch einer Dolmetscherin" für die Geschichte festgehalten hat. Ein Thema, das in der heutigen Corona-Krise fast vollständig in den Hintergrund gerückt ist.

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00:20:04 - Die Einzige mit Kopftuch
00:27:22 - Die eigenen Werte ablegen?
00:32:04 - Etappen einer Flucht
00:38:24 - Ein Moment, der nicht zu vergessen ist.
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deutschland oder soll ich lieber sagen selam sterreich denn heute haben wir eine gebrtige wienerin bei uns zu gast die uns mitnimmt in ihre welt und ihrer erfahrung ihr knnt euch schon teilweise aus dem titel ablesen vorab bitten wir den sound zu entschuldigen uns ist bei der aufnahme scheinbar ein kleiner fehler unterlaufen und haben versucht dieser podcast erfahrung diese folge noch so angenehm wie mglich fr euch zu gestalten und haben auch schon eine kleine wiedergutmachung eingeplant und zwar gibt es etwas zu gewinnen ein kleines gewinnspiel fr jeden zuhrer fr die zuhrerin fr dich was ist genau ist erfhrst du wenn du bis zum ende zuhrst aber wir knnen schon mal sagen wie du quasi teilnehmen kannst oder auch an sich denn wir haben einen newsletter gestartet auf salaam deutschland.de wenn du da drauf ist direkt der erste link fhrt dich zu unserem newsletter wo wir von jetzt an monatlich artikel und andere exklusive inhalte reminder der podcast folgen etc raushauen ein bis zweimal im monat wo man eine schne bersicht bekommt ich denke dass fr jedem gefallen der bisher diesen podcast gehrt hat und ganz einfach so knnt ihr teilnehmen seid gespannt dann was wir fr euch vorbereitet haben spter wenn ihr das in der folge hrt und vergisst auch nicht nehmen die fnf sekunden und abonniert bzw bewerte diesen podcast je nachdem auf welcher plattform du bist das hilft uns nmlich mehr leute wir wnschen viel spa [Musik] bevor ich in die vorstellung haben wir wie oft die wieso immer zu beginn eine standardfrage ich frage diesmal nicht ob welche these two bevorzugt sondern grundstzlich ob kaffee oder tee - das ist wirklich sehr schwierig ich liebe beides extrem vor allem aber ich glaube mehr kaffee genau ich habe zwar versucht ein bisschen weniger kaffee zu trinken und bin jetzt auf grnen tee umgestiegen genau und ansonsten die sich schwarz dem inzeller saisontypisch gyptisch sag ich mal und mag ich auch sehr da ist auch jetzt schon ein bisschen was erzhlt ber seine herkunft sich hier auch direkt in die vorstellung einige haben vielleicht auch schon raus gehrt ist es diesmal nicht salam deutschland sondern erst sein sterreich und wir haben die schwestern armin ismael bei uns wo ich selber sagen muss ich freue mich riesig ber das gesprch was gleich kommt weil du journalistin bist ja also du hast zwar politikwissenschaften studiert religionspdagoge war das glaube ich auch journalistenschule durchgemacht videojournalismus sogar wo das ausgezeichnet hast daran noch glaube ich zwei bcher verfasst ber 1 fehlern spter sprechen werden und panels aktuell zwischen deutschland und sterreich ich glaube bei derzeit deutsche welle und orf wenn das noch nicht ist sterreichischer rundfunk ist das richtig genau aktuell meisten zeit online aber ansonsten ist alles recht hast du gesagt hast ja schon und ich wie gesagt ich kann nur wiederholen dass ich mich wirklich freue weil das eine ttigkeit ist die man natrlich irgendwie immer um sich herum hatte er bis jetzt nachrichten fernsehen radio oder sonstwas war aber in meiner jugend com kontakt zu diesem feld einfach ja weil man wchst auf mit seinen klassischen lieblings sportlern oder entertainment branche oder was auch immer und dann hat man so die andere seite von den eltern der wunsch akademiker in richtung medizin jura oder sonst was und dann ist diese dieser bereich einfach nicht so auf dem esstisch gang und gbe in gesprchen ja wobei ich aber sage das ist ja wirklich so elementar und umso mehr freut mich dass ich heute mit dir einfach ber dieses thema sprechen kann deswegen vielen dank erstmal dass du da bist und ich wrde die den rahmen vielleicht das gesprch einmal setzen indem ich mit einer initialen frage anfange und zwar was ist fr dich eigentlich journalismus dass wir direkt schon wissen also aus welcher perspektive du sprichst ja viele verbinden wir was ganz anderes damit ein gewisses zeitungen wissen magazin im radiosender wie auch immer was ist aber fr dich journalismus das ist eine gute frage weil sie auch ganz viele also ebenen sozusagen beinhaltet auch fr mich jetzt persnlich fr mich persnlich journalismus einander eine leidenschaft es ist meine arbeit es ist etwas was ich sehr sehr gerne machen journalismus ist aber jetzt auf einer gesellschaftlichen ebene wenn wir es betrachten auch sehr sehr viel mehr journalismus ist kritisch also ist kritisch sozusagen um fragen zu stellen die vielleicht jeder stellt oder auch sachen kritisch zu hinterfragen die nicht kritisch hinterfragt werden journalismus ist aber auch sehr sehr wichtig also wenn wir jetzt ber kritisch sozusagen ber das kritisch sein und das reflektieren sprechen auch sehr wichtig um also fr eine demokratie weil des unterschiedlichen unterschiedlichen stimmen gibt unterschiedliche menschen gibt unterschiedliche lebensumstnde gibt und aldi sollten sozusagen gehrt werden und so verstehe ich auch jetzt fr mich journalismus das im journalismus jeder auch eine stimme haben sollte und die auch ankommen sollte sie wissen aber auch wenn ich komme ja auch aus der politik wissenschaft wie du schon gesagt hast und aus der diskursanalyse ich habe auch sehr viel zum kuss konya intel kolonie kolonialismus gemacht also das war ja auch eines oder das erste buch das ich geschrieben habe eine wissenschaftliche arbeit zum thema postkolonialismus und auch vor allem zu der frage wer gehrt wird und wer nicht im diskurs und das ist fr mich auch so eine sache die sehr sehr vielen natrlich auch mit macht zu tun hat welche stimmen werben gehrt welche stimmen werden nicht gehrt wer wird gefragt wer wird nicht gefragt besten stimmen kommen am besten stimmen kommen nicht an und das ist so etwas das nicht sehr stark beschftigt in meiner arbeit weswegen ich auch teil der neuen deutsche medien macherinnen bin weil wir sozusagen einfach wollen dass jeder der und das ist eben dieser demokratie politische ansatz wenn wir sagen wir haben einen ffentlich rechtlichen rundfunk und eine anstalt in der wir alle sozusagen zahlen haben wir auch einen anspruch darauf darin reprsentiert zu werden so wie wir das mchten und jetzt habe ich natrlich ganz viele themen an sprachen aber das vielleicht kurz zu dem was journalismus fr mich ist und du du hast ein aspekt jetzt benannt und zwar das ist eine leidenschaft ist ja als wrde ich deine arbeit irgendwo wie kommst du denn berhaupt darauf also wann hat es irgendwann mal klick gemacht dass er sagt so geht das ist das was ich will gab es ein ereignis wo du jetzt zuende gemeint hast okay wir werden nicht genug reprsentiert mit wir meine ich jetzt zum beispiel der muslimischen kulturkreis im deutschen raum gab es da schon entscheidenden faktor und es ist einfach nur die art und weise wie du auch eine leidenschaft einen hass dinge zu hinterfragen in ein anderes licht zu stellen eine stimme zu geben kannst du irgendwie identifizieren warum du jetzt eigentlich wollte ich nie journalisten werden es nicht so dass ich als kind schon sagte ja irgendwie schaut fern und genauso wenig sein ich will moderieren oder irgendwie sowas irgendwie war mir diese berufs klasse oder diese dieser beruf gar kein also kein begriff das war mir gar nicht so zu sagen ich kannte das nicht ich kannte niemand der journalist war oder so etwas also ich habe jetzt nicht in unmittelbarer nhe ein vorbild oder jemand wo ich sage genau das will ich werden im gegenteil ich hatte mehr so immer das gefhl ich mchte mich fr menschen einsetzen ich mchte irgendwie wei nicht im bereich menschenrechte etwas machen so in diese richtung aber mehr war es nicht also ich habe jetzt nichts konkretes vor augen es war also in meinem fall dass ich in der schule selbst schlechten deutsch war zumindest hat man es mir immer gesagt dass ich nicht gut finden deutsch war auch die einzige so auch von meinen geschwistern die direkt ins gymnasium gekommen ist und mein leben bestand irgendwie wirklich oder meine kindheit aus dem selbige groen teil wirklich nur darum zu lernen um irgendwie ja keine grammatik fehler zu machen und ja nicht irgendwie negativ aufzufallen weil ich schon eine von sehr wenigen mit migrationsgeschichte in meinem gymnasium war damals damals war das wirklich eine besonderheit sag ich mal und ich wei auch obwohl ich sehr gerne unser verspreche dass ich eine phase hatte wo ich nicht gesprochen hatte weil ich angst hatte informatik fehler zu machen und das ist irgendwie auffllt dass ich nicht so gut bin jedenfalls kam dann so dass ich irgendwann einmal da war ich glaube ich 16 mit einer freundin darber gesprochen habe dass ich sehr gerne neben der schule etwas machen wrde ich wusste nicht was und sie meinte es gebe es gibt diese tageszeitung in sterreich der ist der standard jedenfalls hatten sie eine seite einmal in der woche die ich es hie schlerstandard und das war eine seite am mittwoch wo schlerinnen und schler ber themen die schule schler betreffen beschreiben konnten und damals meinte sie ja sie htte einen von freunden der schule der der arbeitet da und ich knnte mich doch mit ihm irgendwie zusammen sprechen und da vielleicht fotos machen wir nicht mein erster eindruck oder auch meine erste reaktion war du weit doch ich kann ich kann das noch gar nicht genau dann knntest doch fotografieren und ich sehr ich fotografiere voll gerne genau mache ich gerne und das war dann so der anfang von allem ich ging in diese reaktion herrengasse in wien in der innenstadt sozusagen und traf dann irgendwie auf diese gruppe von von schlern und eine studentin hat das geleitet genau und um so fing das alles an als ich kam ihnen sagte irgendwie keine ahnung ich fr stck auf ihren ich habe gehrt das geht so und dann hilft es ja passt was wrdest du gerne schreiben und ich so ich habe mich gar nicht vorbereitet keine ahnung und dann habe ich mich tatschlich hingesetzt und habe irgendwie berlegt was was fr themen wrden mich interessieren und dann meinte sie ja in einer halben stunde haben wir eine team konferenz bleibt doch gleich da und hab ich dieses team vorgestellt und eine woche spter hat sich ein mein allererstes interview in der zeitung mit einem bildungsexperten ber die rolle von lehrern und da hast du schon ein paar stichworte erwhnt weil mein nchster punkt wre es gewesen welche stich voraussetzung denkst du sollte man haben wir das ja eigentlich ein quereinstieg sei nicht wirklich dass wirkstoffen ist man machen wolltest du hast jetzt gesagt da war irgendwie die mglichkeit etwas zu machen du hast eigentlich bilder gemacht zu schieen letztendlich in deutsch kurs was jetzt nicht die spitzen schlerin in dem sinne welche voraussetzen muss man mitbringen berhaupt nicht wenn das finanzielle kommt ja dann auch wenn man sich fr diesen beruf sozusagen entscheiden letztendlich fr diese berufung was dann wahrscheinlich eher der fall ist kannst du das es gibt ja eventuell interessenten die die oder ist der interessent innen die auch hnlich wie du kein hatten der ihnen darber erzhlt hat ich glaube dass wir wirklich eine voraussetzung in dem sinne da ist also der beruf sozusagen als nchstes in dem sinne nicht wirklich geschtzt das jetzt nicht so dass nur bestimmte menschen sagen knnen ich bin journalist und da der rest ist das irgendwie nicht aber ich glaube eine ganz wichtige voraussetzung ist das handwerk also es kann nicht einfach jeder so es gibt natrlich auch freie freie schriftsteller oder freie autorin oder menschen die zum beispiel nur kritiken und kommentare schreiben das befolgt man andere regeln aber wenn man wirklich journalist sein mchte und journalist ist gibt es also gibt es im handwerk das extrem wichtig ist wenn es viele unterschiedliche perspektiven einbringt also professionalitt widerspricht in diesem sinne im journalismus aus meiner perspektive oder aus meiner sicht diese eindimensionalitt die man schon auch sehr oft leider sie das heit dieser informationsauftrag der mann hat ein journalist verlangt eine serise recherche eine faktenbasierte berichterstattung etc das heit es gibt ein berufsethos natrlich und es ist wichtiger dass es ein ausgewogenes differenziertes bild gibt von von sachverhalten und nicht nur eine sicht oder eine perspektive und was im journalismus sehr sehr viel auch gelernt und verstanden habe ist diese idee der objektivitt also dies dieses dieses ideal der objektivitt wird zwar sehr sehr gro geschrieben aber es gibt kein mensch der objektiv ist und das ist halt auch so eine frage die man sich stellen muss mehr geld als objektiv und wer nicht kann irgendwie wei ich nicht einen menschen mit migrationsgeschichte ber kleinkriminalitt schreiben oder muss dass jemand sein der keine micro biografie also migrations biografie hat weil der andere ist so nah dran und es sind so viele team keine frau die irgendwie sich feministisch engagiert oder als ich als feministin betrachtet ber ber ber frauenrechte oder frauenpolitik schreiben oder ist sie zu nah dran und das team halt alles fragen die man sich dann natrlich auch selber stellt oder wo man auch damit konfrontiert wird dass man vielleicht als frau mit kopftuch oder so oder oder als als jemand der der offensichtlich migrations biografie hat das einem vllig unterstellt wird man sei nicht objektiv und da muss man halt die frage stellen wer ist ein objektiv was gilt als objektiv und was nicht warum also wer war darf welche themen machen und ich bin halt der meinung dass journalismus auch nicht aktivismus ist also da muss man halt auch eine ganz klare linie oder grenze ziehen das heit es muss einem natrlich schon auch bewusst sein welche themen sind mir zu nahe welchen dem man kann ich nicht machen weil ich da vielleicht dann doch zu aktivistisch bin und welche themen kann ich objektiv auch betrachten und aus einer neutralen perspektive sozusagen darber berichten ohne dass es mir zu nah geht oder ohne dass meine meinung zu stark in den fokus rckt und ich merke es nicht aber siehst du dann konflikt bei dir selbst oder hast du konflikt zu beginn gesehen weil du meintest du fandest dass du kanntest niemanden ja und was dieses thema angeht wie hast du dich vielleicht auch nicht reprsentiert gesehen in dieser landschaft an menschen mit verschiedenen hintergrnden und die auch entsprechend oder du als auftrag dass gesehen hast entsprechend eine quasi reprsentation auch voranzutreiben dann siehst du da oder hast du deinen konflikt gesehen oder hast du gesagt okay ist war jetzt also jetzt speziell gesprochen ich kenne zum beispiel sie wenige muslimische journalisten liegt einfach auch vielleicht daran dass ich mit dem thema nicht viel zu tun habe ich es anfang gesagt habe war das so eine haupt auch so ein motivator von dir und dann hast aber ber die mrkte gut dann komm ich stoe ich auf grenzen weil mein auftrag ist nicht wie du es gesagt dass aktivist ich jetzt irgendwie das bild gerade zu bieten oder wie hast du das empfunden also ich hatte so an sich nicht wirklich ein konflikt in dieser sache es geht es gibt sie gesagt dass ich habe sehr viel auch ber diese eindimensionalitt gesprochen auch darber dass menschen also jeder mehr auch eine begrenzte sicht auf sachen hat also nmlich nur seine eigene sicht wenn er sozusagen auch nicht kritisch reflektiert wie er denkt oder welche vorurteile gehabt weil die flieen hier einfach auch automatisch und unbemerkt in die berichterstattung ein wenn man sich nicht dessen bewusst ist wie zb die bebilderung oder themenwahl oder die die sprache das sind alle sachen da macht es ein riesenunterschied wie denke ich an dich persnlich von dieser sache und das merkt man natrlich wenn man sich genauer ansieht wie ber den islam oder muslime oder bestimmte bevlkerungsgruppen berichtet wird und das ist halt natrlich ein missstand dass eine bestimmte gruppe 1 also bestimmte vorurteile auch ber die medien immer wieder bestrkt werden und dass diese gruppe sich einfach nicht reprsentiert fhlt und dass da geht es jetzt nicht nur muslime sondern allgemein um einfach soziale randgruppen die nicht genug gehr finden und da finde ich es persnlich wichtig zu sagen ob im moment einmal so bleiben diese menschen bleiben ihre geschichten wo bleiben ihre meinungen und ja also wir wissen ja alle dass medien sehr sehr viel macht haben und die ffentliche meinung auch bestimmen und beeinflussen und deshalb genau das was ich vorher gemeint habe mit irgendwie die wichtigkeit fr eine demokratie das ist sozusagen auch die vierte gewalt also man kann das nicht unterschtzen mann kann aber auch nicht also das ist auch etwas was mich so oft womit ich so oft konfrontiert werde nmlich auch medien und die sind schuld an allem und dass wir so schlecht behandelt werden und also das bin ich auch sehr vorsichtig weil ich sagen ja aber moment mal wessen verantwortung ist es denn wenn ich unsere zu sagen okay warum gibt es nicht genug menschen mit migrations biografien in den medien die die brger noch dahin warum gibt es so zu sagen ich meine wir leben in einem land in dem ganz viele menschen unterschiedlicher herkunft haben aber das spiegelt sich nicht wieder in den redaktionen und deswegen finde ich jetzt komme ich wieder zurck auf die neuen deutsche medienmacher zu sprechen ich finde es wichtig dass man so sagen das auch einfordert und sagt wie sieht die berichterstattung warum ist hier so wie sie ist und wie kann man das ndern und zwar nicht nur von auen hin mit diesem vorwurfsvollen blick ja medien sind an allem schuld und die verbreiten irgendwie alles falsch und jeder muslim soll doch auch keine interviews geben oder vertrauen medien gar nicht mal mehr weil sie sagen ja das bild wird immer verzerrt und es wird immer dasselbe reproduziert ok und und jetzt also so da wechseln ich jetzt stehen bleiben da muss man berlegen gut warum gibt es nicht genug menschen die unterschiedliche biografien und perspektiven haben in den redaktionen was kann man da tun wie kann man das ndern wie kann man auch versuchen in den unterschiedlichen redaktionen in den unterschiedlichen positionen und ebenen menschen zu haben die vielleicht eine andere perspektive haben auf die geschichten und das bleibt das ist wiederum die frage der zugnge also ich hatte nicht wirklich das problem dass ich ein problem oder eine herausforderung darin sehe dass ich schon ein bisschen bin aber eigentlich wre ich gerne aktivistin das hatte ich nicht aber ich hatte oft sozusagen diesen diesen rang oder ich habe oft gesehen wie wichtig es ist dass ich einen anderen zugang habe oder geschichten auch anders erzhlt er das hatten wir schon mal dieses paternalismus da kommt immer wieder auf auch in den gesprchen die wir jetzt mit anderen hatten und zwar diese grundstzliche frage ldt man einfach ab oder sind wir jetzt langsam in dem zeitpunkt wo wir mitgestalten beziehungsweise mitgestalten mssen wenn wir einen missstand aufarbeiten wollen wenn wir ein missstand ndern wollen nicht nur im sinne von videos gesagt des aktivismus und sachen dann wirklich proaktiv dann wie auch immer er tatkrftig in eine ganz andere richtung zu lenken sondern auch dann zu sagen hier sind die zugnge zu diesen geschichten zu diesen menschen zu dieser lebensweise er die die leute eben haben und jetzt gibt es keine ausreden mehr nicht mehr darber zu erzhlen und dass deswegen falls ja auch so schn dass die das video was dargestellt hast natrlich kann man auf der einen seite kritisieren was denke ich definitiv legitimes und es wie einen groen missstand dort haben aber die frage ist wenn wir auch also wenn wir nicht unsere geschichte erzhlen dann erzhlt sie jemand anders ber uns das ist einfach so dass auch in der geschichte so gewesen die geschichte haben die leute mir geschrieben die gewonnen haben die im recht war und dass das ist dann letztendlich auch wenn du wenn du nicht mit spielst kannst du nicht gewinnen und deswegen fand ich die sichtweise sehr sehr schn und auch nochmal besttigen dass das tatschlich so ist na also dass das man dass du jetzt auch nicht oder das nochmal besttigt dass das eigentlich teil der lsung ist und nicht einfach nur ablehnen und und zu sagen okay ist alles schlecht ok aber was machen wir denn jetzt was ist der nchste schritt wollen wir das einfach so akzeptieren kann ja auch sein funktioniert vielleicht in anderen bereichen aber ich denke mal gerade ein stichwort medien als vierte gewalt ist es essentiell dass man eben nicht sich beschwert auf der einen seite und nichts macht hast du selber in deiner arbeit diese missstnde gemerkt die gegenber also je nachdem in welcher redaktionen nicht wahr man muss ja immer bedenken es sind ja immer menschen und menschen sind menschlich menschen machen fehler menschenleben hause oft in ihrer sozialen blase und haben vielleicht kaum kam jetzt in die kontakt zu leuten die anders sind an das unter anfhrungszeichen weil ich werde oder wurde schon sehr oft als anders betrachtet weil ich jetzt nicht so gern ich bin sozusagen wie ich aussehe oder wie ich denke oder welche meinung ich habe oder einfach auch meine biografie und ich habe das schon sehr oft erlebt dass in vielen redaktionen das sehr viel gefragt wird ber meine religion ber meine herkunft darber was ich hier mache wie ich hierher komme wie ich es geschafft habe und die meiste zeit war ich habe im sterreichischen rundfunk zum beispiel ttig und da habe ich sehr viel erlebt also wirklich von leute die einfach die ganz normale also ganz wirklich einfache objektive ist objektiv auch rechtlich richtige und sachliche bemerkungen machen nmlich du bist die einzige die hier arbeitet und kopftuch trgt und keine putzfrau ist das ist einfach so sich gehrt habe und das war eine ganz zrich war es da nicht als beleidigung gemeint das war einfach eine feststellung die stimmt aber da fragt man sich schon so moment mal es stimmt tatschlich und was heit das eigentlich und ich bin halt vom typ person mensch ich bin nicht jemand der irgendwie krank also ich bin ich schnell beleidigt ich bin ich schnell irgendwie auch in dieser rolle war gut das sagst du jetzt weil was auch immer ja also ich bin nicht so ich bin eher jemand der sehr wirklich viel mit humor nimmt sehr viel auch irgendwie mit ironie nimmt und und und das einfach so betrachten wenn ich mir auch so oft denke okay wir haben alle unsere ganze sicht auf die welt wir haben alle unser blick auf die welt und es gab das einfach besser als ich beim sterreichischen rundfunk gab ist das einfach noch nicht noch nie das war jemand ein praktikum machte dass da jemand noch weiter irgendwie als freier arbeitnehmer arbeitet dass da jemand dann stellung kriegt und und all das und es war natrlich eine vernderung fr die leute die da gearbeitet haben und auch sehr viele eine berforderung weil sie sich dachten okay jetzt mit der um und darf ich mit der reden und darf die irgendwie dies dass und da hat man halt auch dieses gefhl bekommen dass man totalen diese rolle ist dass man sozusagen als informationsstelle gilt fr alle fragen die menschen haben ber alles mgliche war auch tatschlich so aber dann muss man halt auch da mit lernen umzugehen und sich die frage stellen ob wann ist es zu viel waren ist es okay wann ist es irgendwie eine persnliche neugier der einer person und dann ging es irgendwie wirklich irgendeiner wissensvermittlung oder oder wie auch immer findest du es nicht auch signifikant also zumindest erlebe ich das so wenn ich dieses beispiel noch nehmen du bist die einzige frau mit kopftuch die keine putzfrau ist das feld auf aber es fllt nicht auf dass alle frauen also beispielsweise wenn die frauen nur putzfrauen sind in anfhrungszeichen werden sie kopftuch tragen sondern es ist erst dann nur signifikant wenn sie quasi daraus sind und pltzlich vielleicht auch ebenbrtig sind in dem sinne in dem du auch alltagspolitik darber bericht ist und quasi auch auf augenhhe mit dieser gruppe jetzt in dem fall redakteuren und sagen sprichst weil natrlich ist eine objektive aussage aber ich finde ich schon signifikant weil es ist ist man nimmt es erst war oder es ist erst wahrzunehmen in dem sinne wenn es pltzlich bei mir auf augenhhe ist und wenn es in anfhrungszeichen nur die putzfrauen sind dann ist das nicht mehr erwhnenswert in dem sie ja also teile ich auch so ich wei das allerdings verlange der soziologe der auch dieses buch mythos bildung geschrieben hat und auch sehr viel auch zu dem thema macht der man halt auch mal im interview ein paar jahren schon so bei der putzfrau war das kopftuch kein problem aber heute ist es pltzlich ein problem warum eigentlich und ich glaube auch dass es um diesen also es gibt auf jeden fall auch eine art zu zahlen aber aufstieg oder oder als unsere heutigen generation heute einfacher sagt ok moment mal wir haben genauso irgendwie da zu sein oder ja wir erheben ansprche und ist auch unser recht und ist auch vollkommen in ordnung aber ist ja immer so wenn sozusagen mehr menschen teil von etwas sein wollen dass die anderen vielleicht irgendwie das gefhl haben sie mssen krzer treten oder sie sind nicht finden also die haben vielleicht nicht mehr das ganze stck vom kuchen sondern vielleicht ein bisschen weniger es gab natrlich schon sehr viele frauen mit kopftuch die da putzfrauen waren waren die extrem stolz auf mich also der mich alle gefragt was machst du da aber auch letztens also vor dem lock down essen im sommer mal in wien und da wurde ich angesprochen ist ein syrisches restaurant und dann wurde ich angesprochen von dem koch der kam irgendwie raus und meinte ich kann erkennen die ich das beim hessischen rundfunk arbeitet und so richtig stolz gewesen und oh mein gott und und ich so ich habe mich leider nicht erinnern knnen es nicht immer so sie hat halt in der kantine gearbeitet ebenfalls ist es schon so dass die menschen dann extrem stolz sind und das gefhl haben im moment mal die hat es geschafft es gibt jemand von uns das geschafft hat es gibt jemand der der sozusagen mitmischt und und nicht nur irgendwo hinter der theke steht sondern auch irgendwo dessen stimme gehrt wird oder auch oder unsere stimmen hrt und vielleicht weiter bringen kann oder er weiter vermitteln kann und das erfllt mich auch mit sehr viel freude weil natrlich also wir haben also ich sehe dass ich sehr viele privilegien habe und und das ist etwas wo ich sage ich bin stolz auf mich weil ich habe jetzt vielleicht nicht so viel getan dafr sondern ich hatte einfach wirklich ich bin ein privilegierter mensch und das sehe ich auch so und ich bin halt jemand der sagt ich mchte etwas zurckgeben ich sind also ist ein schnes bild skizziert gehabt wo wir auf der einen seite die man hatten der so objektiv vielleicht diese sichtweise hat aber vielleicht dennoch kritisch weil videos gesagt hast jetzt nicht ein player mehr mit und dann auf der einen seite sozusagen die sicht ok einer von uns hat es geschafft das heit da merkt man auch wie so ein bisschen es entsteht ja irgendwo nie etwas aus nichts und dann verteilt sich das irgendwie ganz schn du hast dann so die einen die jetzt merken gewhren etwas mehr reprsentiert und dann auf der anderen seite okay wir haben jetzt ein teil mehr abzugeben dieser in anfhrungszeichen reprsentation eine letzte frage vielleicht zu dem bereich weil sie mich einfach nur interessiert wenn es zu persnlich bist dann brauchst du auch nicht auf antworten aber hattest du schon jetzt quasi einig man ist ja schon fast ein jahrzehnt wurde in dem bereich ttig bist die vodou weil es kann ja auch so eine angst seien vielleicht fr fr leute jetzt muslime oder auch leute migrationshintergrund gewissen bewhrte konzept einfach mit dem sie kommen wo sie denken okay vielleicht muss ich das jetzt ablegen grundlegend hast du schon mal situation gehabt wo du gedacht das okay ich komme jetzt hier nicht weiter weil egal aus welchem grund sie ist das kopftuch ist oder irgendwas anderes oder meinte zucchini das war ist vielleicht so eine irrationale angst die jungs halten die man hat ich glaube die frage ist halt wirklich ich stehe zu dem was ich bin mit allem was dazugehrt was auch immer ist jetzt ist ob sie meine hautfarbe ist oder man direkt der leider nicht mehr so stark da ist aber wie auch immer was auch immer es ist was zu mir gehrt ich stehe zu dem was ich bin und ich also ich glaube auch nicht dass die lsung weber und das erkennen auch viele menschen die dann sagen okay ich gebe das kopftuch runter oder ich verndere mich weil ich damit ich gesellschaftlich akzeptiert werde das funktioniert genauso wenig weil also fr viele funktioniert das auch nicht wirklich weil sie dann merken okay ich bin damit mir selber nicht zufrieden oder ich bin mir selber nicht treu geblieben oder wenn ich das kopftuch runter gegeben habe meine haare sind ja dennoch schwarz unter meiner haut dunkel oder wie auch immer diese diese gedanken kann dank oder die idee berhaupt ich lege meinen teil meiner identitt ab irgendwie vorne an der garderobe und gehe zur arbeit weil das funktioniert so nicht und ich wei halt so und ich hatte viele situationen wo mir nahegelegt wurde wie ich anzupassen wie auch immer man das jetzt konkret fr sich interpretieren mchte aber ich bin nicht der typ mensch der so etwas macht was auch immer das jetzt ist ob es oder ich einmal das beispiel bekommen ich muss ja auch eine krawatte tragen obwohl ich nicht mchte also knnte es ja sein dass jemand anderer etwas anderes ndern muss damit er seine beruflichen ziele und die karriere erreicht und sich seine karriereleiter schneller also genauso sachen habe ich immer wieder gehrt und klar also man denkt vielleicht darber nach aber bei mir persnlich ich habe diese berlegung sony wirklich gehabt weil ich einfach glaube ich mit mir sehr zufrieden bin mit dem wie ich bin und wer ich bin und ich mchte auch jetzt nicht unbedingt mich anderen anpassen weil ich glaube das hat nie ein ende wenn man sich anpasst oder wenn man sich versucht zurechtzubiegen fr den anderen ist immer falsch also auch in einer beziehung es ist immer hart sich also zu sich selbst stehen sage ich jetzt mal fr mich oder sich nicht da er selbst treu zu sein und fr den anderen zu passen wo fhrt das hin also ich denke das fhrt nirgendwo hin weil man da nie passt also wo immer wieder irgendwas anderes ndern und wie gesagt irgendwann steht man an dem punkt wo man sich denkt okay liebig wie kann ich meine hautfarbe ndern oder meine haarfarbe oder seine augenfarbe oder sonstwas wird eben das wird immer nicht auszuschlieen dass halt die frage dann wo zieht man die eigene grenze und meine grenze halt fr mich ganz klar dass ich sage ich bin wie ich bin und ich spreche dass auch in bewerbungsgesprchen an falls das thema wird sage ich okay ist es ein problem warum sprechen sie es an das kopftuch wie gesagt ich mchte auch ich erwarte auch mittlerweile ist mein arbeitgeber zu mir und hinter mir steht weil wir wissen ja ganz genau es gibt so viele also auch haas nachrichten und und und bedrohungsszenarien und was ich mich alles erlebe und bekomme ich nachrichten und es ist wichtig und es darf nicht irgendwie vernachlssigt werden dass der arbeitgeber hinter einem steht und mglicherweise auch rechtlich untersttzung zu versichern et cetera und das macht sehr viel aus uns machen einen groen unterschied aus ob ich jetzt irgendwie mich alleine fhle oder ob ich in einem netzwerk bin oder in einer auch in einer firma wo ich mich wohl fhle und ich wei man steht zu mir und hinter mir das sind so sachen die ganz ganz wichtig sind vor allem im untersten abzurunden ist ich meine auch nur so eben man den weg ja damit andere sich auch sozusagen nichts also ein bisschen weniger den druck haben sich verndern zu mssen ja also das auch erwhnt dass das dass man da auch durchaus die diese freude empfinden kann ist da hattest diese dieser gedanke jemand von uns hat es geschafft weil man dann wei okay so knnen es dann auch mehr tun ohne das jetzt irgendwie verformt zu haben ohne dass sie jetzt irgendeinen kompromiss stattgefunden hat ja symbolisch ist nun mal nimmt das ab dann kann man das machen sondern ein und du hast ja gesagt wozu fhrt das eigentlich hin weil wir haben in der geschichte gesehen ist fhrt zu ganz vielen sachen dieser drang von menschen dass ihre hautfarbe ndern wollen dieser drang von menschen dass sie sich verndern wollen um irgendetwas anderes quasi da passen zu sein und dann wrde man wahrscheinlich jetzt also ich habe jetzt nicht die kompetenz aber theologisch geht man dann auch in diesem konzept als muslim zum beispiel was will was unterwirft man sich eigentlich was ist dann quasi das hhere ziel in dem ganzen ist glaube ich sehr sehr sehr sehr spannend ich wrde aber dass dann dabei belassen und so einen schwenker machen zu der nchsten thematik wenn das wenn das fr mich in ordnung ist ja klappe genau und zwar hast du das schon erwhnt gehabt teilweise und initial auch ich meine du bist nicht nur journalisten ich glaube man ist auch wenn man journalisten ist nie nur journalist man hat so viele andere projekte wo man auch einfach ttig ist und an dem man sich selber auch dann weiterentwickelt und eins davon ist quasi doch schon eines der bcher angesprochen zu beginn das gesprch und ich wollte jetzt auf das nchste buch was glaube ich schon 2016 herausgekommen ist wenn ich mich nicht irre und zwar geht damals glaube ich noch als die ganze flchtlings debatte viel grer war und aktuell so ein bisschen verstummt ist in der ganzen kroner politik und co aber als ich gewisse sachen wahrscheinlich noch gar nicht gendert haben und wenn ich es richtig in erinnerung habe warst du da eigentlich als dolmetscherin unterwegs ja bei verschiedenen etappen der flucht so heit auch das buch naja ich hab meiner flucht und dann quasi tagebuch einer dolmetscherin von dir wo du versuchst die sichtweise dieser verschiedene etappen und dann schlielich auch wahrscheinlich der kreis zu prsentieren und eigentlich auch mal von einer anderen perspektive eben auf zu zeigen worum ging es dann tatschlich genau in dem buch und warum wie kam es zu diesem projekt hier hat es auch eine sehr spannende geschichte aber wenn ich jetzt so berlege worber wir jetzt alles gesprochen haben passt das eigentlich sehr gut zudem wo ich sage sprachrohr sein fr diejenigen die keine stimme haben und das hat alles damals so begonnen ich war beim sterreichischen rundfunk angestellt dass ich habe da voll vollzeit oder mehr gearbeitet und war da sehr sehr viel mit diesen themen konfrontiert natrlich weil 2015 sehr sehr viele menschen gekommen sind und ich habe dafr eine sendung die arbeit gearbeitet die heit wien heute also wirklich jeden tag um 19 uhr so die wichtigsten nachrichten aus wien und bin da sehr viel auch unterwegs gewesen hat menschen getroffen man bei grenze hier und da fragen gestellt et cetera und ich habe einfach fr mich gemerkt dass diese art zu arbeiten nmlich dieses tagesaktuelle und schnell schnell sie zwei stunden last so dem ort macht das interview 15 minuten kommt zurck bis zum schnitt textes werden grnschnitt gestern gehst du nimmst den text auf und das hat nicht so also das war fr mich so unbefriedigend weil ich das gefhl hatte moment mal diese menschen haben so viele mehr zu erzhlen aber wir haben an diesen raum gar nicht weil die zeit nicht vorhanden war und das hat mich wirklich belastet durch einfach gedacht hey fr mich voll schlecht so nmlich auch ich habe mich auch so gefhrt ist wenn ich die leute ausnutzen so ok eine frage zeit ich muss gehen und das bin ich nicht also ich so und ich dachte mir so moment mal das erfllt mich nicht das freut mich nicht das reicht mir nicht und ich habe damals wirklich sehr sehr viel auch bersetzt in meiner freizeit wirklich direkt von meiner arbeit zum bahnhof gefahren teilweise den ganzen acht doch dort gewesen um zu bersetzen weil am anfang war nicht so viele leute da und haben wir ber selbst fhlt die fr die leute und das war aber nicht nur einfach bersetzen es waren menschen die gerade so viel hinter sich haben die gerade irgendwie irgendwelche zgen in umgang oder am bahnhof festgehalten wurden die hier und da geschlagen wurden die so und so viele kilometer zu fu gegangen sind die gerade aus dem krieg kommen und es war natrlich einfach eine sehr groe belastung fr diese menschen aber auch fr uns die so was noch nie erlebt haben und nur aus den nachrichten kennen ja es gibt krieg in syrien seit einigen jahren okay man hasst die menschen vor deiner haustr und das war natrlich eine sehr alte gnsehaut ich eben mal gnsehaut wenn ich in diese situation denke weil es war wirklich eine sehr emotionale situation und ich habe da so viele gesprche gefhrt mit menschen die sehr wirklich sehr emotional waren sehr intensiv waren menschen die begonnen haben zu weinen die mir gesagt haben bitte sagt in sterreich und hier wenn du schon die sprache sprichst wir machen nchstes wollen wir kommen wir haben in die wollten gar nicht gehen wir mussten gehen und wir wollen doch nur leben wollen uns ist dass unsere kinder in die schule geht also auch mit diesen vorurteilen konfrontiert wo sie noch gar nicht ankam nmlich wir wissen diesen teilweise gar nicht erwnscht aber wir wollen doch gar nichts und dieses dieser dieser drang der menschen erzhlt unsere geschichten bringt die da wo du wo du bist erzhlen sie den menschen weil du die sprache spricht und walde uns verstehst und auch unsere sprache sprichst das hat mich wirklich dann dazu gebracht dass ich begonnen habe zu schreiben aber es war noch gar nicht so gut ich schreibe jetzt ein buch sondern ich wollte einfach nur schreiben um diese geschichten festzuhalten und ich wusste noch gar nicht was das wird es teilweise auch nur fr mich so ich schreib das mal runter dann habe ich mir das aus der seele geschrieben also sozusagen schreiben als therapie und danach im dezember an der dezember wurden die grenzen so gab's jetzt istanbul abkommen mit der eu da bin ich dann mit einem kollegen der fotograf ist auch in die trkei geflogen und wir waren auch in griechenland weil dann die idee aufkam moment mal damit so viele menschen kennengelernt an den bahnhfen in europa an der grenze wir wollen wissen was haben die eigentlich fr eine reise hinter sich wo wir wollen dann hingehen und schauen sie begleiten und schauen die war dieser weg und wie waren die entscheidung wieder die entscheidungsfindung dass man nach sterreich kommt oder die balkanroute nimmt oder was man das macht und wirklich die menschen sucht dieser menschlichen ebene begegnen da sind wir auch wirklich ganz spontan von heute auf morgen dahin gefahren oder geflogen haben da menschen begleitet interviewte spruch also mit menschen gesprochen und dann kam ich zurck und dann war irgendwie der vertrag fertig ok du unterschreibst du vertrags wird ein buch und ich war so voller fahrt und mein gott was dem buch und ich arbeite vollzeit und abgabe war irgendwie mai ich hatte irgendwie nur zwei drei monate aber es ging alles sehr schnell und mir war einfach wirklich nur wichtig dass sozusagen zu tun was ich den menschen auch gesagt habe ich werde eure geschichten schreiben ich werde sie erzhlen und das habe ich dann auch gemacht mit diesem buch ich versuche mich in dein lagen hinein zu versetzen weil natrlich weit du was irgendwie auf dich zukommt und du hast ja beschrieben du wolltest nicht mehr dieses okay ich benutze man eure sachen und dann irgendwie im tagesverlauf zu reprsentieren das hat sich wir ausnutzen gefhrt und dann kommt das ist ja so man liest das in den nachrichten man hat diese statistiken aber das sind ja alles nur zahlen das ist so abstrakt das ist vereine nicht greifen das was fr dich womit du obwohl du wusstest was auf dich zukommt nicht gerechnet hast weil du gesagt das okay war stopp moment sowohl du vielleicht auch ob sie jetzt positiv sogar war weil du positiv berrascht was oder auch komplett negativ gibt es da vielleicht irgendwie so ein moment aber es gibt so viele momente wo ich anfangen soll aber eine sehr intensive situation oder sie also wirkliche situation die ich nicht vergessen werde und das war auch am tag los wo auch meinen krper irgendwie gesagt hat okay moment mal du kannst nicht mehr weil da an diesem tag kamen hunderte menschen an hintereinander einzog und noch entzogen es war so viel zu tun am bahnhof mit irgendwie anfang mussten die leute noch tickets kaufen das heit sie haben noch spenden gesammelt und tickets gibt also es war alles so viel chaos und so viel los und so jedenfalls war das auch ein tag wo viele helfer auch vergessen haben zu essen oder wasser zu trinken weil einfach so viel los war und so viele menschen hilfe gebraucht haben und befunden hatten und versorgt werden mussten medizinisch und dies und das und so und das war so eine situation am bahnhof wo dann ganz viele menschen auch also ich kann mich an den moment erinnern der auch im buch sehr intensiv beschrieben wird nmlich dieser moment wurde tausende menschen gefllt am bahnhof oder auf den bahnsteigen hat ist um wirklich im nchsten moment alle in den zgen und eingestiegen und ist alles leer und es ist berall still und du siehst nur die kleidung die sie hinterlassen haben oder die die stofftiere die kinder da gelassen haben oder die kaputten schuhen oder die taschen oder was auch immer und das war immer so ein moment der war wirklich auch in sachen moment weil man sich einfach dachten sie alle weg so und und einfach wirklich von diesem chaos und der lautstrke und und im geschrei auch der kinder zu einfach nichts und wenn sie so einen moment sah ich drei kinder zwei ganz kleine kinder es waren es war eine afghanische familie und ich sah einfach wie diese drei kinder also drei shne drei brder so im alter von wei ich der lteste aber vielleicht acht und dann ging es runter mit dem alter wie die wie die schreien und richtung gleis rennen und das einzige woran ich dachte war so 'oh mein gott sie mssten so aufgehalten gerettet werden was auch immer wenn die am verpflichtung gleis liefen und keine ahnung vielleicht kommt dann zug vielleicht fallen sie unter ich wei es nicht jedenfalls bin ich da hin gerannt und hab dann irgendwie versucht sie aufzuhalten ich habe kein wort verstanden in dem fall die irgendwas geredet habe nicht wusste wo ist das problem wo es so sind ihre eltern was ist los und dann habe ich verstanden oder realisiert dass ihre mutter gesucht haben und ihre mutter war irgendwie in einem der zge eingestiegen und auf der anderen seite und und fr sie war der weg zu lang das irgendwie den dem gleis entlang und zum anderen gleich so bleiben wei wollten sie oder haben nicht gedacht oder wie auch immer jedenfalls alles sehr emotional situation und ich habe irgendwie versucht sie aufzuhalten und habe sie auch aufgehalten und dann kam in dem moment auch die mutter hat geschrien auf der anderen seite wenn sie ihre kinder gefunden hat und variante auch in immenser geschwindigkeit und war dann bei denen angekommen hat anfangen sie zu schlagen dann da war bei der kinder und den hatten sie in den arm genommen und war alles sehr emotional und in diesem moment bin ich irgendwie quelle also ich hab in ohnmacht gefallen weil du so intensiven extrem war und weil ich auch echt an diesem tag vergessen hat [Musik] dann weit du dass wir dieses buch in schal an unsere gste verschenken werden alles was du machen musst wie am anfang gesagt ist es auf salaam deutschland.de zu gehen und den newsletter zu abonnieren ihr seht den link direkt an allererster stelle und jeder der den newsletter abonniert innerhalb der nchsten zwei wochen wird in schale ausgelost eine person davon die dieses buch und weitere intensive eindrcke von schwester namen und ihrer arbeit erhlt und das ganze als kleine wiedergutmachung ich hoffe die folge hat euch bis hierhin spa gemacht und es geht auch schon weiter vergiss nicht auf salam deutschland.de zu gehen und den newsletter abonnieren [Musik] extreme situation aber es gibt so viele andere situationen auch vter an der grenze die es kann ich einen traumatisierten vater voll getroffen der der seine tochter immer mehr als eine doch welchen meer ertrunken und ich habe so viele sachen gehrt und ich dachte mir ich kann nicht sein also jetzt wei ich wie du sie vorhin sagen leute dass wir ber flchtlinge reden oder geflchtete reden und von dieser masse sprechen die kein gesicht hat wie keine geschichte hat wir wissen nicht was die was die schicksale sind und dann treffe ich diese menschen mit diesem schicksal und erzhlt ihre geschichte nicht das geht nicht und da war sozusagen die motivation auch fr das buch zu sagen ich will das erzhlen was ich was ich da erlebt und gehrt habe und auch was ich gesehen und gefhlt habe nmlich wie gesagt ein mann der vllig traumatisiert ist und irgendwie nur von seiner seine tochter ruft und der befindet sich aber irgendwie gerade an der grenze zu sterreich und beruf seine tochter und ich bin zu ihm und sagen wo ich denn doch da kann ich dir helfen wo hast du das letzte mal gesehen und dann fngt er an zu erzhlen hat sie im meer ein boot das letzte mal gesehen und ich verstehe es den kontext und im verlauf des gesprchs dass sie ertrunken ist und versucht dann auch ihm zu helfen oder zu suchen wo kann man ihm hilfe gegeben und das war natrlich sehr extreme situationen die sehr viel auch erfordert haben an kraft und allem aber da erkennt man halt auch was diese menschen durchmachen und auch was es bedeutet haben wir in sterreich irgendwie zwei kinder die abgeschoben worden sind und wo man sich so denkt okay ich lese die nachrichten zwei kinder abgeschoben was heit das wo sind die eltern was heit das fr ihre mitschler was heit das fr die unter diese geschichten zu erzhlen diesen schicksalen auch ein gesicht zu geben diesen menschen ein gesicht zu geben ist auch eine aufgabe die die journalisten haben und die sehr sehr wichtig auch ist ich glaube auch nur so kann also eher zu durch beschrieben hast und dann wahrscheinlich wie man das dann auch in dem buch liest nur so kann man ein stck weit berhaupt verstehen was das heit ich mir als jemand der hier aufgewachsen ist privilegiert ist sich eigentlich nicht beschweren darf wahrscheinlich noch nie in seinem leben hungrig war selbst wenn jetzt wie zb du wo den ganzen tag ad astra das nicht weil du keine andere mglichkeit hat sondern das war jetzt einfach indem flow und das ist so passiert und irgendwo deine entscheidung ja schafft man es einfach nicht diese brcke zu schlagen von einer statistik oder von einer schlagzeile bis hin zu da ist die mutter die so wahrscheinlich emotional geladen war ja dass die ihre logische reaktion war da klaps auf den hinterkopf zu ihm fr ihre kinder und die dann festzuhalten weil man einfach nicht weit also das macht das ganze menschlich letztendlich auch und das ist da hast es wieder aufgenommen wenn man nicht die geschichten erzhlt dann werden sie hat erzhlt von anderen die gar nicht diesen kanal vielleicht dazu haben jetzt auch nicht wollen die das in ein anderes licht darstellen wollen ein phnomen was ich jetzt aber in dem kontext auch sehr ist merkt also ich wei nicht wie das wie das luft ja wrde das tgliche doing auch irgendwo jetzt zum beispiel ist ein ganz anderes thema ganz reprsentant gar keine frage krone beispielsweise aber die flchtlings routen die sind ja die herren ja nicht auf die camps gibt es ja immer noch teilweise und und jetzt ist eine grundstzliche frage vielleicht um das ganze thema abzurunden meinst du dass diese leute dann eigentlich bei uns in der gesellschaft auch nur so lange leben bis ber also so lange ber sie halten nicht nur berichtet wird sondern auch wirklich ihre geschichte erzhlt wird und sobald es dann aufhrt leben sie in unserer welt sozusagen nicht mehr in anfangs zeigt wenn wir das ding gemacht hat also die sie sind diese sie sind sie sie leben nur in unserer gegenwart wenn es auch wirklich leute gibt die von ihnen erzhlen die nicht nur ber sie erzhlen sondern von ihnen erzhlen und auch ihr gesicht versuchen zu skizzieren in denen ihre geschichten sozusagen und in dem moment wo das nicht mehr ist das zum beispiel bei mir so tritt der alltag ein und ich vergesse dass flchtlinge gibt in griechenland in ich wei nicht wo auf den routen die versuchen mit allen mitteln obwohl sie nicht flchten wollten flchten und dann eben diese ganzen schicksale erleben die du jetzt zwar nur angeschnitten hast wahrscheinlich und dahingehend auch die wichtigkeit davon festzulegen wie wichtig ist es dass es leute gibt die das auch als auftrag haben wie soll ich bei dir in dem fall diese geschichten zu schreiben ja also wir leben halt alle in unserem blasen und wir haben alle unsere themen die uns beschftigen aber es gibt so viel mehr drauen und ich denke mir halt sehr oft wenn wir diese geschichtliche erzhlen wir journalisten kommen die vielleicht nie an also man nie wissen irgendwie warum meine menschen flchtlinge oder wie ihrer wre die reben oder realitt aussieht wenn man diese geschichten also man diese keinen zugang zu diesen menschen habt oder ihre geschichte nicht erzhlt und so verhlt es sich auch mit ganz vielen anderen themen und das sind wichtige geschichten weil es muss uns doch interessieren bis unsere mitmenschen geht und wer sozusagen auch schlecht dran ist in dieser gesellschaft und wurde oder wo ist missstnde gibt es darf nicht einfach so gut das betrifft mich nicht also interessiert mich nicht dann sind wir halt keine brger die irgendwie auch fndig sind unsozial irgendwie sich engagieren oder bescheid wissen ber andere und dann wird sie ber social media zum beispiel reden gibt es ja auch diese extrem gute dokumentation ber ber social media social dilemma als die wird halt wirklich auch noch mal auch aufgezeigt wird was es bedeutet dass ihr alle in unserer blase leben und nur mit informationen versorgt werden die wir sehen wollen nmlich das war was sich was sozusagen unsere meinung besttigt und und dann lebt jeder in seiner eigenen wahrheit und wird gar nicht mit der anderen wahrheit oder mit der andere meinung oder mit einer anderen realitt konfrontiert und die diese sozialen sozusagen grenzen oder einfach diese diese dieser unterschiedlichen welten also man verhrtet sich halt auch und dann kommt man gar nicht mehr zusammen gibt es gar kein konsens mehr oder gar keinen das ist deine meinung dass meine meinung oder es gibt diese perspektive und diese perspektive sondern ein es gibt dann fr bestimmte menschen nur die afg die richtig ist und nur die bsen auslnder oder nur die die falschen wei ich nicht was und dann also das ist gefhrlich das ist wirklich sehr gefhrlich weil ich mich halt dann auch immer frage wo fhrt das hin und ich finde und um da quasi auch anzuknpfen um dann jetzt in den kreis komplett zu schlieen anschluss sollte gerade auch dieses kritische denken weil mit mir fllt sofort wenn wir jetzt springe mir jetzt mal in konventionell quasi jetzt so islamischen propheten geschichte ja und die haben das beispiel von abraham als die usa wo er auch quasi als die leben alle in ihrer blase sozusagen und er macht oder traut sich dann eigentlich diesen schritt zurck zu machen und dann zu berlegen diese steine und sonstwas einfach so an zu beten und von denen irgendwas zu erfordern ist macht gar keinen sinn so und er begibt sich dann auf seine eigene suche nach gott und der wahrheit und das ganze aber das initiale was irgendwie hervorgeht ist also das kritische denken was er voraussetzt um fr sie selber noch die wahrheit zu suchen die sachen um sich herum in frage zu stellen und sie nicht einfach so blind zu akzeptieren und das was immer die vorherige generation einfach so gesagt haben und sagen das ist jetzt die wahrheit dass ein und man sieht dann auch ein zweiter schritt wo er wo er fordert irgendwie so in beweis im gesprch mit was man also mit gott wo er direkt gefragt wirst du glaubst du mir jetzt gerade nicht und er sagt ja schon aber ich bin als mensch auch neugierig so ein bisschen ich fr diese neue bisschen stellen dass dieser drang wenn der nicht also wenn man den entfernt wie du gesagt hast dann lebt man pltzlich einfach in einer eigenen gebauten wahrheit und ist ist blind letztendlich glaube dass auch ein bisschen summ summ summ koreanisches bild was man hat man dass die menschen dann blind werden wenn sie sich verschlieen und dann fehlt ihnen einfach auch dass die fhigkeit nachzudenken und all das ganze was damit einhergeht ich finde das ist mir gerade einfach nur einen gefallen und ich fand das ein schnes bild sozusagen dazu mit einer frage vielleicht hast du eine kurze anekdote oder eine botschaft vielleicht an jemanden der zuhrt ob es jetzt jemand ist der auch einen journalisten bereich geht oder grundstzlich einfach nur die muslimischen zuhrer die berwiegend jetzt zu hren die du vielleicht in diesem kontext mitgehen mchte als ich glaube ganz wichtig ist ganz egal was man macht das man zu sich steht dass man wei wer man selber ist wenn man selber sein mchte und dass man sozusagen auch darauf hinarbeitet das zu werden was man sein mchte ganz egal welche ob stckl hindernisse herausforderungen ist auf dem weg gibt es ist wirklich ist hat sich aus zu versuchen und nicht aufzugeben und deswegen also ganz egal wie menschen dich entmutigen und die sagen er wird mich geht nicht ganz nicht machen ich mach einfach wenn du davon berzeugt ist dass du machen willst und das ist dir spa macht und dass da etwas beitragen kannst dann tourist und lasse ich mich davon abhalten was andere sagen da bin ich dank der vielen vielen dank hat mir auch noch mal geholfen quasi die wichtigkeit auch von dem noch mal fr mich selber zu besttigen von dem was du machst deswegen wnsche ich dir auch sehr viel erfolg bei dem aktuellen projekt und den zuknftigen projekten und ich hoffe dass das auch so ein stck weit pionierarbeit ist jetzt in einem kontext gleich fr sterreich oder auch in den anderen bereichen ttig bist dabei allgemein glaube ich es ist wichtig wir mssen anfangen unsere geschichten oder allgemein auch die geschichten zu erzhlen wenn wir meinen sie wird nicht objektiv genug oder nicht gerecht genug erzhlt dann macht es glaube ich sehr viel sinn genau wie du gesagt hast mitzuspielen und vor allem auch keine abstriche zu machen in der eigenen identitt ich danke nochmal vielmals ich wnsche dir noch viel erfolg [Musik]

Chai Talk
Was ist Journalismus?
Das Ideal der Objektivität
Mitgestalten und repräsentieren
Die einzige mit Kopftuch
Die eigenen Werte ablegen?
Ein Moment, der nicht zu vergessen ist.
Was nicht erzählt wird, existiert nicht.
Abschlussbotschaft: Steh zu dir selbst.